Hack the Future with AI: Studierende entwickeln innovative Lösungen beim KI-Hackathon

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Wie kreativ, praxisnah und wirkungsvoll Künstliche Intelligenz eingesetzt werden kann, zeigten Studierende aus ganz Deutschland beim ersten AI Hackathon @ HNU am 12. und 13. November im Innovation Space der Hochschule Neu-Ulm (HNU): Im Rahmen des renommierten IT-Kongresses Neu-Ulm | Ulm entwickelten fünf Teams innerhalb von nur 30 Stunden funktionierende Prototypen für eine reale Herausforderung aus der Baubranche. Drei der Teams wurden von einer Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft zu Siegern gekürt und erhielten insgesamt 2.000 Euro Preisgeld, das von Challengegeber PERI SE gestellt wurde.

Teils weit gereist waren die Teams, die beim AI Hackathon @ HNU um den Sieg konzipierten und programmierten: Neben HNU-Studierenden traten Studierende unter anderem aus Darmstadt, Ilmenau und Erlangen an, um sich gemeinsam einer Challenge der PERI SE zu stellen. Als einer der führenden Hersteller und Anbieter von Schalungs- und Gerüstsystemen suchte das Unternehmen innovative Ideen, die Prozesse in der AEC-Industrie (Architektur, Ingenieurwesen, Bauwesen) mithilfe von generativer KI vereinfachen. Unterstützt wurde das Event vom souveränen Cloud-Anbieter STACKIT, der die technische Infrastruktur für den Zugriff auf etablierte KI-Modelle beisteuerte. Als besonderes Highlight überreichte Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger die Preise persönlich an die Gewinnerinnen und Gewinner.

Digitale Zukunft gestalten – praxisnah und mit KI-Kompetenz

Das Event ist Teil des umfassenden Engagements der HNU für angewandte KI und digitale Innovation. „Wir wollen Studierende befähigen, Zukunft aktiv zu gestalten – mit Kreativität, Technologiekompetenz und unternehmerischem Denken“, erklärt Prof. Dr. Jens Kolb. „Der Hackathon zeigt, wie praxisnah Transfer an der HNU gelebt wird. Studierende arbeiten hier direkt an realen Problemstellungen aus der Industrie und schaffen in kürzester Zeit kreative, zukunftsweisende Lösungen und einen direkten Mehrwert für Unternehmen“.

Die Challenge: ein KI-gestütztes System zur Erfassung von AEC-Trends entwickeln

Die Challenge von PERI verdeutlichte den hohen gemeinsamen Anspruch an Forschungs- und Innovationsarbeit: Die Teilnehmenden sollten ein KI-gestütztes System konzipieren, das kontinuierlich Trends in der AEC-Branche erkennt, relevante Inhalte extrahiert und diese nach Innovationsfeldern strukturiert. Denn: Die Digitalisierung in der AEC-Branche entwickelt sich in rasantem Tempo. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und fundierte Entscheidungen für die Produktentwicklung zu treffen, benötigen Unternehmen einen schnellen, umfassenden Überblick über aktuelle Branchentrends. Ziel des Tools ist es, strategische Impulse für Aktivitäten im Bereich Research & Innovation abzuleiten und so den Innovationsprozess nachhaltig zu stärken.

Bei der Challenge stand nicht nur das Ergebnis, sondern auch der gemeinsame Prozess im Mittelpunkt. Prof. Dr. Alexander Bartel, Organisator des Hackathons, betont: „Wir fördern mit Formatenwie diesem nicht nur technisches Können, sondern auch Teamgeist, Innovationsdenken und den Mut, Neues auszuprobieren. Das sind Schlüsselkompetenzen für die digitale Zukunft.“

Nach der Challengeeröffnung fanden sich die Teilnehmenden in interdisziplinären Teams zusammen, um ihre Ideen zu entwickeln. Beim gemeinsamen Mittagessen mit PERI SE wurden erste Konzepte diskutiert und am Abend beim Community-Dinner weitergesponnen; und wer wollte, hackte bis tief in die Nacht weiter. Am nächsten Morgen ging es mit der Pitch-Vorbereitung in die finale Runde, bevor die drei besten Teams ihre Prototypen schließlich vor den Besucherinnen und Besuchern des IT-Kongresses präsentierten.

Sicherte sich Platz 1: Team „finn.py“

Die Jury – bestehend aus Prof. Dr. Alexander Bartel (HNU), Prof. Dr. Aykan Inan (HNU), Florian Botzenhart (PERI SE) und Vishal Patel (PERI SE) – zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der Ideen und der technischen Tiefe der Lösungen. „Die Vielfalt der Ansätze hat gezeigt, wie kreativ und praxisnah KI-Lösungen für die AEC-Branche entwickelt werden können. Genau solche Impulse brauchen wir, um unsere Aktivitäten im Bereich Research & Innovation weiter voranzutreiben. Einiges davon hat das Potenzial für den täglichen Praxiseinsatz“, sagt Florian Botzenhart, Head of Digital Solutions Research & Innovation, PERI SE.

Schlussendlich überzeugte das Team „finn.py“ (Jonathan Mendoza, Pradeep Singh, Mohamed Bouna) mit seiner Lösung „Finn.Agent“ und sicherte sich damit den ersten Platz. Besonders hervorgehoben wurde die funktionale Vielfalt des erstellten KI-Agenten und das ausgeklügelte Visual Interface.

Den zweiten Platz erreichte das Team „The Turing Tribe“ (Vladyslav Karpenko, Sebastian Scharlipp, Dacheng Lu). Auf Platz 3 landete das Team „[Please insert name here]“ (Tim Wenzel, Julian Schulz, Christian Klein, Nicolas Ringhandt).

Hacken mit Mehrwert

Neben den Preisgeldern gewannen die Studierenden Erfahrung, neue Kontakte und wertvolle Einblicke in die reale Innovationspraxis. Auch STACKIT unterstrich den Mehrwert des Hackathons und zeigte sich beeindruckt davon, wie die Studierenden die eigene Cloud-Infrastruktur und die KI-Modelle nutzten, um in kürzester Zeit innovative Lösungen zu entwickeln. Die Förderung praxisnaher KI-Kompetenz und aufstrebender Talente sei Teil der Unternehmenskultur von STACKIT.

Zum Veranstaltungsrahmen

Der AI Hackathon @ HNU fand im Rahmen des IT-Kongresses Neu-Ulm | Ulm statt, einer der führenden IT-Veranstaltungen der Region. Der Kongress bringt jährlich mehrere hundert Teilnehmende aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um aktuelle Trends und praxisnahe IT-Lösungen zu diskutieren. Studierenden der HNU und anderer Hochschulen bot sich im an den Kongress angeschlossenen Hackathon die Möglichkeit, eine reale Herausforderung mit Hilfe moderner Technologien anzugehen – praxisnah, kreativ und mit direktem Branchenbezug.

Foto (HNU): Gruppenbild | erste Reihe, v.l.: HNU-Vizepräsident Prof. Dr. Jens Kolb, Jonathan Mendoza, Mohamed Bouna, Pradeep Singh (all drei Siegerteam „finn.py“), Lukas Gaschler (Specialist Digital Service Design, PERI SE), Pitambar Kundu (AI & Automation Engineer, PERI SE), Pavel Kostarev (wissenschaftlicher Mitarbeiter am TTZ Günzburg), Jenny Huynh (studentische Hilfskraft, HNU) // zweite Reihe, v.l.: Osman Dedic, Asim Nayakawadi, Kalpita Birhade (alle drei Team „PhoenixAI“), Pramod Pasala, Sanjay Parajuli (beide Team „Loop Dreamers“), Tim Wenzel, Julian Schulz, Christian Klein, Nicolas Ringhandt (alle vier Team „[Please insert name]“) //
dritte Reihe, v.l.: Vishal Patel (Head of Digital Solution Development & Technology, PERI SE), Jurymitglied Prof. Dr. Aykan Inan, Florian Botzenhart (Head of Digital Solutions Research & Innovation, PERI SE), Organisator Prof. Dr. Alexander Bartel, Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger, Sebastian Scharlipp, Vladyslav Karpenko, Dacheng Lu (alle drei Team „The Turing Tribe“).

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