4 Fragen an die Verbands­vorsitzenden

Vier Fragen an die Verbandsvorsitzenden Katrin Albsteiger (Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm) und Martin Ansbacher (Oberbürgermeister der Stadt Ulm)

Katrin Albsteiger (Oberbürgermeisterin der Stadt Neu-Ulm) und Martin Ansbacher (Oberbürgermeister der Stadt Ulm)

Frage 1: Wie würden Sie die wirtschaftliche Verzahnung Ihrer Kommunen beschreiben?

Katrin Albsteiger:
Unsere Städte sind wirtschaftlich eng miteinander verwoben. Viele unserer Bürgerinnen und Bürger arbeiten und wohnen in der jeweils anderen Kommune, und zahlreiche Unternehmen agieren standortübergreifend. Die Nähe und die gute Verkehrsanbindung machen dies möglich und fördern eine starke wirtschaftliche Symbiose.

Martin Ansbacher:
Genau, wir ergänzen uns hervorragend. Während Ulm beispielsweise im Bereich Life Science oder der Informations- und Kommunikationstechnik hervorragend aufgestellt ist, bringt Neu-Ulm seine Stärken im Bereich des Maschinen- oder Nutzfahrzeugsbaus mit. Das führt zu einer gegenseitigen Stärkung – sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch bei der Innovationskraft.

 

Frage 2: Welche Rolle spielt der Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm, dem Sie beide abwechselnd vorstehen, bei dieser Zusammenarbeit?

Martin Ansbacher:
Der Verband ist für uns eine Plattform, um gemeinsam Strategien zu entwickeln und Projekte zu realisieren, die über die Stadtgrenzen hinauswirken. Er bündelt unsere Interessen und sorgt dafür, dass wir gemeinsam effizienter agieren können – sei es bei Themen der Bodenpolitik oder der Wirtschaftsförderung.

Katrin Albsteiger:
Absolut. Der Verband hat uns nicht nur organisatorisch näher zusammengebracht, sondern auch die früher existierende Wettbewerbssituation zwischen den Städten entschärft.

Frage 3: Wie würden Sie die wirtschaftliche Stärke Ihrer Region insgesamt beurteilen?

Katrin Albsteiger:
Unsere Region gehört inzwischen zu den wirtschaftlich stärksten in Deutschland. Das liegt nicht nur an den großen Arbeitgebern, sondern auch an der Vielzahl an mittelständischen Betrieben und Start-ups, die hier ideale Bedingungen finden.

Martin Ansbacher:
Wir haben in den letzten Jahren viel investiert – in Bildung, Digitalisierung, Gewerbeflächen. Die Mischung aus Innovation, Tradition und starker Vernetzung gibt unserer Wirtschaft eine stabile Grundlage und macht uns als Standort sehr attraktiv.

Frage 4: Was sind Ihre gemeinsamen Ziele für die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Jahren?

Martin Ansbacher:
Unser Fokus liegt auf nachhaltigem Wachstum. Wir wollen neue Flächen behutsam erschließen, gleichzeitig aber auch bestehende Gewerbegebiete modernisieren und den Fachkräftenachwuchs fördern.

Katrin Albsteiger:
Ein weiteres großes Ziel ist es, unsere Region als Innovationsstandort weiter zu etablieren. Dafür brauchen wir mehr Kooperation mit Hochschulen, bessere digitale Infrastruktur und gezielte Unterstützung für Zukunftsbranchen – all das treiben wir gemeinsam voran.

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